"Franziskus" - Zeichen der Hoffnung

Franziskus - Zeichen der Hoffnung | Foto: Detlef Zabel
Franziskus - Zeichen der Hoffnung | Foto: Detlef Zabel

"Ich habe das Gefühl, dass der Herr mich für eine kurze Sache eingesetzt hat," erklärte Papst Franziskus in einem Interview mit dem mexikanischen Fernsehsender Televisa. Er habe außerdem das Gefühl, dass sein Pontifikat kurz sein und nicht mehr als vier oder fünf Jahre andauern werde. Auch einen Rücktritt nach dem Vorbild seines Vorgängers Papst Benedikt XVI. schließt der 78-Jährige in dem Interview nicht aus. "Ich glaube Benedikt hat mit viel Mut eine Tür für emeritierte Päpste geöffnet," so das Kirchenoberhaupt. Man solle seinen Rücktritt nicht als Ausnahme sehen. (aus Zeit Online vom 13. März 2015)


Die Kurie in Rom hält wohl jedesmal den Atem an, wenn der Papst Journalisten ein neues Interview gibt. Ein Mann der Kirche der polarisiert und so manches in Frage gestellt hat. Den Autor des Buches, Andreas Englisch, hatte ich einmal in einem Interview und auch in einer Talkshow gesehen. Auch Andreas Englisch deckt so manches Interessantes auf und erzählt in einer lockeren Art und mit viel Hintergrundwissen die Geschichte über den amtierenden Papst Franziskus. 

Klappentext

Zum ersten Mal seit über 700 Jahren hat mit Benedikt XVI. ein Nachfolger Petri sein Amt aufgegeben - aus freier Entscheidung wegen schwindender Kräfte. Aber haben nicht auch die dringend nötige Reform der römischen Kurie, haben Korruption, Intrigen, Geheimnisverrat und skandalöse Enthüllungen den Papst bewogen, die Führung des Kirchenstaats in die Hände eines unverbrauchten Nachfolgers zu legen? 


Andreas Englisch sagte als einziger Journalist den Rücktritt Benedikts XVI. öffentlich voraus. In seinem Buch beschäftigt er sich ausführlich mit den Hintergründen für diese aufsehenerregende Entscheidung.


Der Autor beschreibt, was hinter den Kulissen des Vatikans wirklich vor sich gegangen ist und wie sich im Konklave die Machtverhältnisse zugunsten von Papst Franziskus verschoben haben. Er stellt den neuen Bischof von Rom eingehend vor, der bereits nach einem Jahr im Amt nichts weniger als eine epochale Umwälzung von Kirche und Kurie auf seine Schultern geladen hat. Wird sich der Papst der Armen gegen Widerstände im römischen Apparat durchsetzen können? Kann Franziskus die drängendsten Probleme der katholischen Kirche lösen und im Kirchenstaat Ordnung schaffen?

Der Autor

Andreas Englisch ist der bekannteste deutsche Vatikankorrespondent. Er wurde 1963 in Werl in Westfalen geboren. Nach dem Abschluss des Studiums der Journalistik, Germanistik und Sprachwissenschaften an der Universität Hamburg arbeitete er als Redakteur für die Bergedorfer Zeitung und das Hamburger Abendblatt. 1987 wechselte Englisch in das Büro des Springer-Auslandsdienstes nach Rom, dessen Leiter er 1992 wurde. Neben seiner Arbeit als Italien- und Vatikankorrespondent schrieb er Romane uns Sachbücher: 1995 erschien der Vatikan-Thriller "Der stille Gott der Wölfe", 1998 der zweite Vatikan-Krimi "Die Petrusakte". Auf den Kunstreiseführer "Toskana" folgte 2002 der Bestseller "Johannes Paul II. Das Geheimnis des Karol Wojtyla". 2005 erschien "Habemus Papam", 2006 "Gottes Spuren" vom ZDF unter dem Titel "Macht der Wunder" als dreiteilige Dokumentation verfilmt. 2009 veröffentlichte er  "Prophezeiungen - Wenn Gott spricht" und "Benedikt XVI.". Seine Bücher wurden in neuen Sprachen übersetzt. Andreas Englisch lebt mit seiner Frau und seinem Sohn im römischen Stadtviertel Monteverde hinter dem Vatikan.

Meine Empfehlung

Dieses Buch lässt sich leicht und verständlich lesen, auch ohne irgendwelchem kirchlichen Hintergrundwissen. Gerade die vielen Details, welche eben öffentlich nicht bekannt sind, machen dieses Buch so interessant und absolut lesenswert. Es gibt viel Nachdenkliches aber auch sehr Amüsantes zu lesen.


Von mir eine ganz klare Empfehlung, dieses Buch "Franziskus" Zeichen der Hoffnung unbedingt zu lesen!

Viel Spaß dabei!

 

Erschienen bei: C.Bertelsmann | ISBN: 978-3-570-10186-5 | Hardcover - 428 Seiten



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